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Camping ohne eigene Ausrüstung: Was sich sinnvoll leihen lässt

08.10.2026

Wer Camping erst ausprobieren möchte, kann Zelt, Schlafsack, Isomatte und weitere Ausrüstung leihen. Entscheidend ist, die Auswahl an Reiseart und Transport anzupassen, Mietbedingungen zu prüfen und den Zeltaufbau vorab zu üben.

Erst den Campingstil festlegen

Nicht jede Mietausrüstung passt zu jeder Reise. Wer mit dem Rucksack unterwegs ist, sollte Gewicht und Packmaß priorisieren. Für einen festen Campingplatz sind dagegen Platz zum Sitzen oder Umziehen, Kabinenaufteilung und einfacher Aufbau oft wichtiger. Ein Verleiher unterscheidet diese Anforderungen ebenfalls ausdrücklich zwischen Trekking und stationärem Camping ([deinGipfel](https://shop.deingipfel-outdoorverleih.de/en/collections/camping-ausrustung-mieten)).

Die großen Teile zuerst ausleihen

Für einen ersten Versuch sind Zelt, Schlafsack und Isomatte die naheliegenden Kandidaten: Sie bilden den Schlafplatz und lassen sich bei einem Verleih auch als Teil eines Sets finden. Je nach Sortiment gibt es neben Zelten Schlafsäcke, Matten, Geschirr und Komplettpakete. Leihen kann besonders dann passen, wenn man Camping erst ausprobieren möchte, statt selten benötigte Ausrüstung gleich zu kaufen ([SFU](https://www.sfu.de/service/vermietung/), [deinGipfel](https://shop.deingipfel-outdoorverleih.de/en/collections/camping-ausrustung-mieten)).

Komplettset oder einzelne Lücken?

Wenn zu Hause fast nichts vorhanden ist, kann ein Set die Planung vereinfachen. Besitzt man bereits einen Schlafsack oder eigenes Geschirr, ist es meist sinnvoller, nur die fehlenden Teile zu mieten. Als Prüfliste für ein einfaches Zeltlager eignen sich Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, Geschirr und Licht; nicht jedes Paket enthält automatisch alles davon. Den Umfang deshalb vor der Buchung mit der eigenen Packliste abgleichen ([ADAC](https://www.adac.de/der-adac/regionalclubs/suedbayern/news/campingtipps-bayern/)).

Schlafkomfort und Kochen nicht übersehen

Ein Leihzelt allein macht noch keine vollständige Übernachtung. Prüfen Sie, ob Schlafunterlage und Schlafsack dabei sind und ob die Ausstattung zum geplanten Wetter und zur Personenzahl passt. Beim Kochen gilt dasselbe: Ein Kocher kann Teil des Pakets sein oder fehlen, während Geschirr separat gelistet ist. Für Einsteiger ist eine kurze Liste mit „vorhanden“, „geliehen“ und „selbst mitbringen“ zuverlässiger als die Annahme, ein Set decke automatisch jeden Bedarf ab.

Mietbedingungen vorab klären

Vor einer Buchung sollten Abholung oder Versand, Mietdauer, Kaution, Rückgabe und Umgang mit Schäden geklärt sein. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Verleiher: SFU versendet Mietausrüstung beispielsweise nicht und verlangt laut eigener Information Personalausweis und Kaution. Das ist ein guter Grund, nicht nur den Mietpreis, sondern auch Anfahrt, Abholzeit und Rückgabe in die Planung einzurechnen ([SFU](https://www.sfu.de/service/vermietung/)).

Aufbauprobe vor der Abfahrt

Lassen Sie sich beim Abholen kurz zeigen, wie das Zelt aufgebaut wird, und prüfen Sie, ob Gestänge, Heringe und Abspannleinen vollständig sind. Üben Sie den Aufbau nach Möglichkeit einmal zu Hause oder auf einer freien Fläche. Der ADAC empfiehlt Einsteigern ebenfalls, den Aufbau vorab zu üben und die Wetterlage zu prüfen. So bleibt noch Zeit, Fragen zum Material oder zum Wetterschutz mit dem Verleiher zu klären ([ADAC](https://www.adac.de/der-adac/regionalclubs/suedbayern/news/campingtipps-bayern/)).

Quellen

  1. SFU Sachen Für Unterwegs GmbH
  2. deinGipfel – Der Outdoorverleih
  3. ADAC Südbayern e.V.